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Ostseebad Sellin Seebrücke

Urlaub im Ostseebad Sellin

Um 1900 war es Mode geworden, dass wohlhabende Städter sich ein Haus am Meer bauten. Und diese sollte keinesfalls aussehen, wie die Mietskasernen in Berlin und anderswo, sondern den Charme der Häuser in anderen Ferienregionen Europas tragen. So kam es zu der verspielten Architektur, die wir heute „Bäderarchitektur“ nennen. Im Ostseebad Sellin ist besonders viel von dem strahlend weißen Baustil erhalten, denn gleich nach der Wende wurden viele Häuser unter Denkmalschutz gestellt. So glänzt die gesamte Wilhelmstraße, einst wie heute in diesem Stil. Balkone, Veranden und Erker, Türmchen und Ornamente prägen das Ostseebad. Auch die Selliner Seebrücke ist ein typisches Beispiel der Bäderarchitektur. Sie blickt auf eine lange Geschichte zurück und wurde mehrfach durch Stürme, Brände und Eisgang zerstört. Doch 1996 wurde sie nach historischem Vorbild von 1907 wieder errichtet. Sie ist die einzige authentische Seebrücke auf Rügen und nicht nur Standesamt, sondern auch Gastgebering für Gastronomie mit Festsaal und die klassischen Konzerte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Wer in einer der klassischen Bädervillen seine Ferien verbringt, den steckt die verspielte Leichtigkeit der Architektur an. Gleich zwei Strände machen den Badeort zusätzlich interessant. An der Selliner Seebrücke liegt man entspannt im Strandkorb und genießt die Morgensonne, am so genannten „Hauptstrand“ ist immer etwas los und die Kinder können mit den Animateuren der Kurverwaltung „wilde“ Abenteuer erleben. Besonders im Winter verwöhnt ein Freizeitbad mit verschiedenen Saunen und Fun-Aktivitäten, darunter eine Riesenwasserrutsche, Sprudelliegen und ein Wildwasserkanal. Auch sonst wird Wellness in Sellin groß geschrieben. Die meisten Hotels besitzen einen eigenen Wellnessbereich, gleich mehrfach ist er state-of-the-art. Das heißt, ein wenig besser, moderner oder großzügiger als anderswo. Sellin ist etwas Besonderes, auch weil zum Ostseebad noch das Selliner Hügelland gehört. Hier führen kleine Straßen in verträumte Dörfer, eine alte Bockwindmühle lädt zum Backtag ein und mit einer Ruderfähre gelangt man über das Wasser. Das mondäne Dasein in der strahlend weißen Architektur findet sein Pendant im Grün des Zauberwaldes der Granitz ebenso, wie in den Boddenwiesen zwischen den Wassern. Im Ostseebad selber erwartet das einzige Bernsteinmuseum der Insel Rügen seine Gäste, eine Tauchgondel, die auf 4 Meter zum Meeresboden hinabsinkt und eine Museum zur Geschichte der Seefahrer in der Region.